Geweckt von ohrenbetäubendem Lärm mussten wir feststellen, dass Aliens vom völlig symmetrischen Planeten „ORO“ auf unseren Zeltplatz abgestürzt sind. Nachdem der erste Kontakt gut gelaufen ist, haben die Kinder sich daher bereit erklärt den Außerirdischen zu helfen.

Mottotag2

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In mehreren Workshops wurde das fast vollständig zerstörte Raumschiff wieder aufgebaut. Eine Gruppe hat sich dazu für eine Dachkonstruktion zusammengetan und ein total flexibles Verdeck entworfen und genäht. Eine weitere Gruppe designte die passenden Flügel. Doch kein Fliegen ohne Antrieb; entsprechend kümmerten sich einige Kinder um einen Düsenantrieb mit genug Schubkraft für die sechs Fremden. Für ein vollständiges Raumschiff fehlte dann nur noch ein Cockpit, das mit Knöpfen, LEDs und einem Display ausgestattet wurde.

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Mottotag6

Mottotag3

Als die anstrengenden Arbeiten am Raumschiff abgeschlossen waren, haben Kinder und Außerirdische gemeinsam gegessen. Leider war das Besteck, die Sitzordnung der Kinder oder auch die Bratkartoffeln für die Aliens ganz schön „bähäb“, viel zu asymmetrisch und durcheinander. Doch sie konnten sich schnell mit der ordentlich geschnittenen und aufgespießten Currywurst anfreunden und mit etwas vorsichtigem Herantasten auch mit dem Rest. Nur mit Messer und Gabel wurde nicht gegessen, es musste schon in jeder Hand das gleiche Besteckstück sein.

Mottotag7

Fertig gestärkt und mit einem Raumschiff wie neu, hätten die mittlerweile nicht mehr so fremden Wesen dann nach Hause fliegen können. Wenn nicht noch die Navigationsdaten gefehlt hätten; der Speicherchip ist beim Absturz verloren gegangen. Die Kinder und Geschöpfe vom Planeten ORO sind deshalb ausgeschwärmt und haben das fehlende Teil gesucht. Dabei mussten sie einige Rätsel und Aufgaben lösen und konnten es schließlich bergen.

Mottotag9

Mottotag10

Mit vollständigem Raumschiff war es dann endlich möglich die Erde zu verlassen und in Richtung Symmetrie und Ordnung, einfach der Heimat, aufzubrechen.

Mottotag8

Als Dankeschön hat das Lager später am Abend Weiße Zuckerzylinder geschickt bekommen, die mit Freude über dem Feuer erwärmt, karamellisiert und verbrannt wurden.

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